Gestern gab es, kurz vor unserem Urlaubs-Ende, nochmals ein Highlight für uns Alle. Ein Besuch im Spaßbad Ocean Wave, hier in Norddeich.
Das Spaßbad hält alles bereit, um einen wilden und nassen Tag zu erleben.
Alles wurde in vollen Zügen getestet und genutzt. Wobei wir bei der Wasserrutsche die erste kleine Überraschung erleben durften. Denn Junior jun., der sonst vor nichts und niemand zurückschreckt bzw. Angst hat, wollte zu Beginn nicht „allein“ rutschen!? Nach mehrfachem „Proberutschen in Begleitung“ hat er sich dann doch noch dazu überreden lassen alleine zu rutschen. Zum Abschluss kann man(n) zusammenfassend sagen, dass 6,5 Stunden ausreichen, um auch die wildesten kleinen Monster fix und fertig zu kriegen!
Heute dann begannen (leider) die ersten kleinen Abbau- und Wegräumarbeiten. Als erstes wurde das Zelt der Jungs abgebaut und verpackt. Als nächstes wurden die ersten Kleinigkeiten aus dem Vorzelt wieder auseinander gebaut und an ihrem Transportplatz verstaut.
Vorher (aussen):
Vorher (innen):
Nachher (aussen):
Was noch unbedingt erwähnt und gezeigt werden muss, sind die Dinge, welche die Jungs hier in der Ferienzeit/Kindertreff gebastelt haben.
Hier noch als Nachtrag bzw. Ergänzung zu unserem Blogeintrag zu unserem Trip nach Norderney, ein kleines Video wie sehr Junior das Wasser, das Meer und die Wellen liebt und genießt!
Heute fasse ich einfach mal kurz die letzten Tage zusammen. Leider hat sich das Wetter nicht ganz so gut gehalten wie die Tage zu vor, aber immer noch gut genug kleinere Ausflüge zu unternehmen.
Einer dieser kleinen Trips hat uns nach Emden geführt, doch außer dem Otto Huus und der Hafenrundfahrt gibt es nicht wirklich was zu berichten.
Dann gab es einen etwas verregneten Tag den wir hauptsächlich mit spielen verbracht haben bzw. damit die Jungs wieder ein zu sammeln wenn es mal wieder noch nicht „so doll“ geregnet hat um nicht weiter Fußball zu spielen.
Dann gab es einen „faulen“ Tag der auch mal sein musste. Das Tageshighlight war das Pferde füttern auf der Weide die genau an unseren Stellplatz grenzt, für mehr reichte die Tages-Motivation einfach nicht aus.
Gestern ging es dann ab zum Ponyreiten, ganz großes Kino für den Junior jun. Hier sollte noch unbedingt erwähnt werden das das Pony von Junior und Sobo sen. den wesentlich größeren Haufen gelegt hat als das das Pony von Junior jun. und Schneeschmitzschen!
Fangen wir mal so an: Der Wecker klingelte um 7h in der Früh. Dann um 7.30h. Und dann um 8h. Kurz drauf begann das Aufstehen, welches aber erst gegen 8.30h abgeschlossen war. Um 9.15h schließlich, waren wir alle gewaschen und angezogen und ab da wurde es hektisch, schließlich wollten wir um 10h die Fähre in Richtung Norderney erwischen.
Binnen 15 Minuten wurden also 3 Rucksäcke mit je folgenden Themen gepackt:
- Regenkleidung für die Juniors
- Proviant
- Strandsachen und Fernglas
Um 9.40h sind wir dann im Schweins-Tiefflug-Galopp mit den Rädern vom Campingplatz aus zum Hafen geflogen. Bei Gegenwind, war ja klar.
Sagen wir es einmal so: Wir waren die Vorletzten, die die Fähre betraten, bevor sie ablegte.
Gerade auf der Fähre angekommen –wir lagen noch im Hafen- wurden die ersten Rufe nach den eilig geschmierten Frühstücksbroten laut.
Wir hatten es uns gerade auf dem Oberdeck gemütlich gemacht und wurden noch von einem verspäteten Rentnerhirn aufgeklärt, dass es oben sehr windig sei… (-und alle so „Neeein!?“)
Kurz vorm Schwächeanfall verteilten wir ein paar Äpfel und Brote unter uns auf und los ging es. Gerade aus dem Hafen raus, verschlug es Schneeschmitzchen („Ich brauch Kaffee!“) und Junior jun. (Mir ist kalt!) unterdeck. An der Kaffeetheke kam dann eine Durchsage vom Kapitän: „Bitte beachten Sie, dass die Möwen hier sehr aggressiv sind und mit ihren sehr spitzen Schnäbeln Jagd auf Lebensmittel machen!“ Was war passiert???
Wieder auf dem Oberdeck, sahen wir schon mehrere, kreisende Möwen im Tief –und Sturzflug.
Anlass für die Durchsage vom Kapitän war der Angriff einer Möwe auf Junior bzw. Juniors Käsebrot. Doch konnten Sobo sen. und Junior im todesmutigen Kampf um das Käsebrot, die Möwe (kurzfristig) in die Flucht schlagen.
Sofort stellte auch Junior jun. das Essen ein und wollte die Fahrt lieber Unterdeck fortsetzen.
Der Rest der ca. 50-minütigen Überfahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle und so erreichten wir gegen ca. 11h den Hafen von Norderney.
Rucksack geschultert, kurzer Blick auf die Inselkarte ging es zu Fuß stadteinwärts.
Zunächst schauten wir uns ein wenig in der Shoppingstrasse von Norderney um, bevor es uns in Richtung Nordstrand verschlug.
Dort angekommen, ging jeder erstmal seinem Hobby nach: Junior jun. wanderte am Strand entlang und sammelte Muscheln, Junior begab sich todesmutig in die meterhohen Wellen, Schneeschmitzchen ruhte ein wenig aus und Sobo sen. dokumentierte all diese Geschehnisse per Foto, behielt mit dem Fernglas den Überblick und hielt seine Schäfchen zusammen.
Von dort aus bewegten wir uns schließlich weiter in Richtung Badestrand und zusammenfassend können wir sagen: Wir sind alle begeistert von den Wellen, dem klaren Wasser und dem feinen Sand. Schon ein wenig anders als das Wattenmeer hier in Norden.
Nachmittags trieb uns der Hunger zurück in die „City“ und wie schon in Greetsiel haben wir uns auch hier für Brötchen und Fleischwurst „auffe Faust“ entschieden.
Standesgerecht wollten wir unser fürstliches Mahl am Strand einnehmen und wieder hatten wir nicht mit der Dreistigkeit der Meeresvögel gerechnet, die sich erneut auf Junior fokussierten und ihm binnen Sekunden sein Brötchen entrissen. Schockiert von der erneuten Attacke haben wir uns dann in die sicheren Gefilde einer Surfschule zurückgezogen.
Von dort aus ging es dann noch ein letztes Mal zum „Seelebaumeln lassen“ an den Strand, wo jeder wieder seinen Hobbys fröhnte.
Da wir die letzte Fähre um 19h nehmen wollten, machten wir uns gegen 18h langsam auf den Rückweg.
Die Fahrt zurück schenkte uns noch mal ein weiteres Highlight: Wir fuhren an einer Sandbank vorbei und durften freilebende Seehunde beim Faulenzen beobachten.
Dabei hat Sobo sen. noch ein paar sehr schöne Fotos geschossen.
Gegen 20.30h waren wir wieder auf dem Campingplatz und ließen den Tag in aller Gemütlichkeit ausklingen.
Erst beim nächsten Frühstück fasste jeder für sich noch einmal seine Highlights zusammen und es lässt sich sagen, dass wir alle 4 gerne noch einmal die Insel besuchen möchten.
Die Jungs fanden die Möwen doof und den Strand und das Wasser toll.
Wir schließen uns dem an und schicken noch ein paar Foto-Eindrücke hinterher.
Sobo sen. schlief mit dem Rauschen der Meeresbrandung ein…
Es gibt ja Dinge, die wir in unserem Urlaub “auf jeden Fall” machen wollten. Hierzu gehört auch der Besuch der hiesigen Seehundaufzuchtstation. Diese besuchten wir vorgestern und hatten sogar das Glück, dass wir bei der Fütterung der knapp 76 Heuler+2 Seehunden zusehen durften. Es war sehr informativ und die kleinen Heuler sehen ja wirklich drollig aus. Darüberhinaus erfährt man dort auch viel über andere Wattbewohner. Vor der Aufzuchtstation ist ein großer Spielplatz, so dass wir nach unserem Besuch bei den Seehunden noch einen Augenblick dort verweilen konnten. Nachdem es Nachts etwas geregnet hatte, war es den ganzen Tag über wieder richtig schön.
Überhaupt muss ich mich an dieser Stelle beim Wettergott bedanken, dass es bisher fast nur nachts geregnet hat und wir tagsüber sehr viel Sonne haben.
Die grafischen Impressionen der Seehundstation folgen in Kürze.
Vom 17.07-09.08 verabschieden wir uns in den wohlverdienten Sommerurlaub. Hier werden Kräfte gesammelt für die kommenden Projekte. Schliesslich muss Sobo sen. nach unseren Ferien beruflich in die Staaten und der Umzug muss ja auch bald organisiert werden...
Aber erstmal denken wir an Sonne, Strand und Meer.
Was wir dabei so alles erleben, wollen wir gemeinsam hier festhalten.